Kurzhaarfrisuren Trends 2015

Machen wir`s kurz…

Kurz und peppig – Kurzhaarfrisuren sind auch jetzt wieder total angesagt und machen selbstbewusste Frauen noch schöner. Ein kurzer, gut gemachter Haarschnitt unterstreicht die Persönlichkeit eines Menschen auf ganz besondere Weise und kann außerdem noch eine Menge mehr:

Wenn es sexy und elegant zugleich sein soll, passen Kurzhaarfrisuren eigentlich immer. Dabei ist es eine Frage des Typs aber auch Geschmacksache, ob das Haar voluminös gestylt oder doch eher asymmetrisch strukturiert ist. Der Kreativität trendbewusster Hairstylisten sind dabei kaum Limits gesetzt. Erlaubt ist eben, was gefällt!

Ein vielseitiger Look: Alles beginnt mit einem tollen Kurzhaarschnitt

Von Pilzkopf, Pixie-Style und Pagenschnitt über Bob mit oder ohne Undercut bis hin zu vielen weitere Kurzhaar-Styles: Einfach alles ist möglich. Wichtig ist, dass man(n) bzw. frau sich mit dem neuen Schnitt rundum wohl fühlt. Eine gute Beratung durch den Friseur sowie die Berücksichtigung individueller Kundenwünsche sind deshalb das A und O.

kurze Frisuren

Wichtig ist, dass man sich mit dem neuen Schnitt rundum wohlfühlt.

Kurzhaarfrisuren-header

Ein vielseitiger Look: Alles beginnt mit einem tollen Kurzhaarschnitt

Neues „Ich“ gefällig?

Vor der Entscheidung für die „passende“ Kurzhaarfrisur steht immer auch eine professionelle Typberatung. Dabei „darf“ der Hairstylist gerne auch mal einige Details genauer unter die Lupe nehmen, zum Beispiel:

  • Kopfform
  • Gesichtsform
  • die Beschaffenheit der Haarstruktur
  • Körperproportionen
  • Kleidungsstil
Neuer Kurzhaarfrisur Look

Außerdem kommt es auf die „inneren Werte“ an: Die Ausstrahlung, bestimmte Vorlieben oder Charaktereigenschaften, die Art und Weise, wie sich der Kunde ausdrückt, wie er sich bewegt – all das und einiges mehr ist mit Blick auf die Auswahl einer typgerechten Kurzhaarfrisur von Relevanz.

Kurz und gut: die neuesten Kurzhaar-Trends 2015

Mann trägt das jetzt so – Frau auch: Kurzhaarfrisuren mit Tolle im Vorderkopfbereich. Dabei reichen ein wenig Gel oder Wachs meist schon aus, damit dieser Fashion-Style wirklich gelingt. Wer es eher etwas verwuschelt mag, der ist mit einem Sleeky Bob sehr gut beraten. „Sleek“ kommt übrigens aus dem Englischen und bedeutet soviel wie schnittig, gepflegt und seidig glänzend. Kurzhaarfrisuren mit fransigen Stufen und Seitenscheitel sind jetzt ebenfalls absolute Hingucker und für Trendsetter dieses Jahr ein echtes Must-have.

Wenn es darum geht, mit einem neuen Kurzhaarschnitt aufzufallen und sich gekonnt in Szene zu setzen, schadet es nicht, Farbe zu bekennen. Gerne darf es ein bisschen mehr sein, denn bei den gerade absolut angesagten asymmetrischen Cuts sind Kupfer, Blond, Platin und co. unbestritten auf Platz 1. Überhaupt kommt es stets auch auf eine typgerechte Coloration an, wobei – je nach Look – gefärbte Ponyfransen genauso heiß begehrte Eye-Catcher sind.

 Sophisticated und einfach cool – Der neue Pixie

Die Damenwelt ist begeistert vom Pixie-Cut. Und auch die Herren der Schöpfung schauen gerne nochmal hin, wenn Sie mit diesem sexy Hairstyling daherkommt. Schon die erstklassigen Models der 1960er Jahre liebten den Pixie und wurden fleißig gebucht!

Beim Pixie-Cut werden zunächst die Seiten sowie auch der Hinterkopfbereich etwas kürzer als das Deckhaar geschnitten. Die ideale Haarlänge beim Pixie beträgt etwa sechs bis acht Zentimeter.

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HOT & TRENDY

Ein Blickfang schlechthin – Der Punk Pixie 

Der Punk Pixie ist ein radikaler Schnitt für alle, die es unkompliziert und stylish zugleich wollen. Außerdem ist er ideal für Frauen mit besonders feinem Haar. Eben für Mädels, die sich hin und wieder auch mal einen krassen farbigen Auftritt wünschen. Aufgrund dieser Unkompliziertheit, die den Punk Pixie ausmacht, verwundert es nicht, dass diese Kurzhaarfrisur so beliebt ist. Einerseits lässt sich der Schnitt glatt und ungestylt tragen, andererseits genügt lediglich etwas Haarlack, um dann im wilden Zottellook das Umfeld in Aufruhr zu bringen.

Der Pixie mit Undercut für den elfengleichen Look

Elfe heißt im Englischen „Pixie“. Hat die Trägerin der gleichnamigen Frisur zarte, sinnliche Gesichtszüge, dann ist besagter elfengleiche Look auf jeden Fall passend. Kein Fältchen, kein Makel – nichts kann mehr hinter einem langen Pony versteckt werden. Vielmehr kommt die pure Schönheit des Gesichts mit einem Pixie jetzt ausgesprochen deutlich zum Vorschein.

Der „Elfen-Schnitt“ ist der kürzeste aller Kurzhaarfrisuren. Nur setzt der Pixie mit Undercut diesbezüglich noch einen drauf. Mit scharfer Schere werden hierbei sowohl die Seiten, als auch der Hinterkopf bis auf etwa zehn Millimeter gekürzt. Zugleich liegt eine punktgenaue Gradlinigkeit im Fokus, welche diesen Cut mitunter sogar ein wenig militärisch erscheinen lässt. In Promi-Kreisen ist diese „Linientreue“ jedenfalls schwer angesagt.

Guter, alter Bob – neu „belebt“

Vidal Sassoon war es, der den bereits in den 1920er Jahren populären Bob neu erfand. Klare Konturen bei kinnlangem Haar, dazu ein fescher Pony, und fertig ist der Klassiker. Mittlerweile gibt’s den Bob in jeder beliebigen Haarlänge und in 1.001 Varianten. Es macht einfach Spaß, diesem einzigartigen Schnitt durch unterschiedlichste Styling-Ideen immer wieder neuen Pep zu geben.

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HOT & TRENDY

Der Bob mit Undercut – Einfach sexy

Der Bob mit Undercut ist etwas für Mutige. Hier fällt der lange Pony zu einer Seite, während das Haar auf der anderen Seite großflächig auf etwa einen Zentimeter Länge gestutzt wird. Je nach Persönlichkeit kann der Undercut beim Bob ganz nach Belieben großzügig gestaltet sein, oder man bevorzugt zunächst einmal den Bob mit Undercut im kleineren Stil. Hat man sich erst einmal an diese krasse Trendfrisur gewöhnt, kann der Undercut später immer noch vergrößert werden. Warum nicht?

Der Clou: Bei dieser Frisur ist es bei Bedarf ganz easy möglich, den langen Pony auch mal auf die andere Seite zu legen. Dadurch fällt der rasierte Bereich so gut wie gar nicht mehr auf. Von Vorteil ist diese neue Flexibilität unter anderem, wenn bestimmte Anlässe oder berufliche Gegebenheiten eine gewisse Seriosität erfordern. Bänker, Versicherungskaufleute und Co. können ihren Bob mit Undercut nach Feierabend mit ein paar Handgriffen wieder gekonnt in Szene setzen.

Einfach kultig, der Pagenschnitt

Pagenschnitt, Bubikopf oder Etonschnitt? Es gibt zahlreiche Bezeichnungen für diese Frisur, und das Schöne daran ist dieser einzigartige, stilvolle Facettenreichtum. Wurde der Pagenschnitt einst noch vornehmlich in akkurater Linie geschnitten, so hat sich dies bis heute massiv geändert.

Früher erschien frau mit ihrem Pagenschnitt noch stark, karriereorientiert, selbstbewusst und markant. Dank innovativer Schnitttechniken fällt das Haar jetzt hingegen eher weich, konturenfreundlich und sehr zart.

Für nahezu jede Haarlänge ist der „Bubi“ geeignet. Ob mit langem oder kurzem Pony, voluminös oder toupiert, mit oder ohne Dauerwelle – die Kreativität kennt einfach keine Grenzen, und genau das macht den Pagenschnitt so beliebt.

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Der Pilzkopf polarisiert

Warum im Wald nach Pilzen Ausschau halten, wenn doch auch der Profi-Hairstylist einen attraktiven Pilzkopf zaubern kann? Überhaupt ist der Pilzkopf heute buchstäblich in aller Munde, wobei er schon in den „good old Sixties“ für wahre Begeisterungsstürme sorgte. Mal lang, mal kurz – beim Pilzkopf ist fast alles möglich. Typisch für den Look sind das rund geschnittene Haar und der lange Pony. Weil dabei außerdem das Deckhaar länger ist, entsteht der Eindruck eines Pilzkopfs. Nur wenige wissen übrigens, dass der Pilzkopf ursprünglich Fünf-Punkte-Schnitt hieß. Von der Kopfmitte aus fällt nämlich das rund geföhnte Haar vorne, hinten und an den Seiten auf 5 Punkte zu, sodass der runde Charakter des Pilzkopfes dadurch erst vollständig zur Geltung kommt.

Lust auf Farbe? Ein paar Strähnchen im Ponybereich abteilen und mit einer peppigen Coloration versehen, und schon wird der Klassiker zum stylishen Eye-Catcher.

Vokuhila ist jetzt salonfähig

Die Vokuhila-Frisur gilt noch heute als „die“ Modesünde der Achtziger schlechthin. Wer sein Haar in jenen schrägen Zeiten vorne kurz und hinten lang trug, der stellte vor allem Geschmack- und Einfallslosigkeit unter Beweis, wenn es um Fashion ging. In dieser Saison wird der Vokuhila-Style neu interpretiert und gilt als absolut trendy. Vor allem seine Wandelbarkeit macht ihn so besonders. Hier kann sich die Trägerin richtig austoben und ihrer Leidenschaft für Mode und Kreativität freien Lauf lassen. Mit etwas Farbe kann sie genauso viel herausholen, wie mit asymmetrischen Elementen, bunten Spangen oder was ihr sonst noch so in den Sinn kommt.

Beim Sidecut schaut Frau gerne hin…

Wer als Mann mit einem Sidecut daherkommt, der strahlt Modebewusstsein, Mut und diese gewisse Art von Lässigkeit aus. Genau dieses „Gesamtpaket“ ist es, was schon auf den ersten Blick ungemein anziehend wirken kann. Vorausgesetzt, der Sidecut ist von fachkundiger Hand gemacht.

Im Gegensatz zum Undercut wird das Haar in sich eher asymmetrisch geschnitten – und zwar nur auf einer Seite. Interessanterweise ragt der Sidecut ins Deckhaar hinein und erscheint deshalb meist auch ein wenig exzentrischer. Auf der anderen Seite darf man die Haare gerne gestuft, lang oder auch mittellang tragen. Eben ganz so, wie es einem beliebt. Auch Hair-Tattoos, also einrasierte Tribals, unterstreichen die persönlichen Vorlieben.

Der Undercut: Nur was für echte „Typen“

Wenn man(n) es extravagant liebt, kommt der Undercut gerade richtig. Schon in den 1980ern war diese Frisur total angesagt und vor allem in der Gothic-Szene der Hingucker schlechthin. Männer mit längerem Haar und einem gewissen Selbstbewusstsein sind gerade heute gut beraten, den Undercut einfach mal auszuprobieren. Allerdings nur, wenn sie der Typ dafür sind, denn dieser „spezielle“ Haarschnitt steht wahrlich nicht jedem. Apropos: Boris Becker „himself“ lieferte diesbezüglich jüngst ein recht amüsantes Beispiel. Ein Schelm, der Böses dabei denkt, denn über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Wie dem auch sei: Eine fachkundige Beratung vom Friseur des Vertrauens ist jedenfalls immer eine gute Idee. *augenzwinker*

Beim Undercut wird das Haar um den Kopf herum abrasiert und auf etwa 1 Zentimeter gestutzt. Wichtig ist dabei, dass unbedingt eine gerade Linie eingehalten wird, damit das darüber liegende, längere Deckhaar perfekt steht. Anderenfalls wirkt alles eher „wie gewollt und nicht gekonnt“ und würde damit eher unpassend und nur wenig stylish anmuten.

Mut zur Veränderung

Hand aufs Herz: Viele tragen immer wieder die gleiche Frisur. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Meist sind es mangelnde Kreativität, Bequemlichkeit oder Unsicherheit. Zeit, das zu ändern! Denn die Vielfalt der angesagten Frisuren ist enorm und Inspirationen gibt es zur Genüge. Egal, für welche Haarlänge.

Es lohnt sich jetzt, die aufregende Welt der Kurzhaarfrisuren zu entdecken und Neues auszuprobieren. Denn nichts bringt eine Typveränderung so deutlich zum Ausdruck, wie ein trendiger

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